22 Oktober 2017  

Gästebuch

Liebe Gäste dieser Website,

wir möchten Sie darauf hinweisen, daß das existierende "Historisch-Technische-Museum",
genannt HTM,
in Peenemünde, was viele hier im Gästebuch erwähnen, mit unserem technisch
ausgerichteten Förderverein, der diese Web-Seite betreibt, nichts zu tun hat. Das HTM hat mit Technik
bisher kaum etwas zu tun, sondern dient in seiner Ausrichtung vorrangig als Gedenkstätte.

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Gästebuch

Axel Kopsch schrieb:

Anmerkung aus dem Maschinenraum:
Wer unseren Internetauftritt bisher verfolgt hat, wird gemerkt haben, dass wir in letzter Zeit viel Arbeit hineingesteckt haben, um ihn gefaelliger, bunter und besser handhabbar zu machen.
Das wollen wir weiter verfolgen und uns kontinuierlich verbessern.
Neue Eintraege mit neuer Information und Grafiken/Bildern sind in Arbeit. Ausserdem planen wir eine gewisse Mehrsprachigkeit einzufuehren, mit zusaetzlichem Englisch soll es anfangen.
Also - bitte Geduld, es braucht Zeit.

10.06.2015

Joachim Reuter schrieb:

Bezug: Eintrag im Gästebuch von Herrn Helm am 07.10.2012

Sehr geehrter Herr Helm, herzlichen Dank für Ihren Beitrag in unserem Gästebuch.

Die ständige Verwechselung unseres Vereins mit dem HTM ist uns selbst nicht recht. Deshalb haben wir in einem farbig hervorgehobenen Kasten noch einmal versucht, auf diesen Irrtum hinzuweisen. Mit den Federn des HTM wollen und können wir uns nicht schmücken, schon deshalb, weil sie dazu nicht
taugen.

In der Tat gibt es in Peenemünde zwei Fördervereine, die aber eng zusammenarbeiten. Es gibt sogar Doppelmitgliedschaften. Das trifft z.B. für mich selbst zu. Das mit dem "Förderverein Technikmuseum Wernher von Braun" ein zweiter Verein mit fast identischen Zielen gegründet wurde, geschah nach reiflicher Überlegung und in gegenseitiger Absprache.

Sie fragen zu recht nach den bisherigen Erfolgen unseres Vereins.
Es war uns von Anfang an bewußt, daß es sehr schwer sein und viele Jahre dauern wird, bis Peenemünde von der Politik in Deutschland als das gesehen wird, was es ist, nämlich "die Wiege der Weltraumfahrt". International ist das unbestritten. Die Vision, Peenemünde mit Hilfe von Sponsoren (namentlich aus der Luft- und Raumfahrt) zu einem Zentrum der Raketen- und Raumfahrtgeschichte zu machen, haben wir nicht aufgegeben. Wir arbeiten weiter daran, wissen aber auch, daß uns die Politik - nach dem Eklat von 1992 (dessen Folge die Umwandlung des bestehenden Museums in eine Gedenkstätte mit volkserzieherischem Auftrag war)- ständig Knüppel zwischen die Beine zu werfen versucht. Diese Situation hat sich leider in letzter Zeit eher verschärft und betrifft keineswegs nur Peenemünde.

Andererseits sind oder waren viele unsere Mitglieder als Hochschullehrer oder Ingenieure in der Luft- und Raumfahrt oder in anderen Bereichen der Industrie beschäftigt. Wir versuchen, hier ein Netzwerk aufzubauen, das eines Tages tragen wird. Das erfordert Mut und dauert gewiß noch einige Jahre. Diese Arbeit ist nicht so spektakulär, daß man damit Schlagzeilen machen könnte oder wollte.

Ich würde mich freuen, wenn Sie das "Thema Peenemünde" weiterhin verfolgen und bin jederzeit für Kritik und Anregungen offen.

Mit freundlichem Gruß
Joachim Reuter
1. Vorsitzender
Förderverein Technikmuseum Wernher von Braun

13.10.2012

Gerhard Helm schrieb:

Trotz mehrfacher Hinweise auf der Vereins- Webseite scheinen viele Besucher nicht zu erkennen, daß der Förderverein TM nichts mit dem HTM zu tun hat, ja sich sogar gegen das HTM stellt.
Auf diese offensichtlichen Irrtümer der Besucher sollte deutlicher als bisher hingewiesen werden. Sonst kommt noch wer auf die Idee, daß sich der Förderverein TM mit fremden Federn schmückt, von denen er sowieso nichts hält.
Es darf wohl erlaubt sein zu fragen, welche Fortschritte hat der "Verein TM" direkt und für alle Besucher sichtbar in Peenemünde vorzuweisen nach immerhin einigen Jahren der Gründung.
Vorträge oder andere Veröffentlichungen hat es so oder ähnlich schon immer gegeben.
In diesem Jahr 2012 wurde wenigstens die Webseite aufgefrischt Dank des 100. Geburtstags von Wernher von Braun und auch des 70. Jahrestages des ersten, erfolgreichen A4-Starts.
Aber was ist in den nächsten Jahren? So bemerkenswerte Jubiläen gibts nicht alle Tage.
Was ist mit den groß angekündigten Förderungen durch Privatinvestoren, Industrie und öffentliche Hand?
Träume in und um die Peenemünder Geschichte hatten schon viele und ebenso viele haben nichts zustande gebracht. P7 wieder aufzubauen bleibt ein schöner Traum, zumal die neuen Besitzverhältnisse des Geländes inzwischen alle Bestrebungen in dieser Richtung zunichte machen, was ich persönlich sehr bedaure.
Die Geschichte Peenemündes ist wahrlich groß und vielfältig und bietet noch viel Raum für Geschichtsforschung der richtigen Art, aber sind eigentlich in Peenemünde zwei Fördervereine notwendig? Arbeiten die nun gegeneinander oder miteinander? Wird es mal eine Zusammenlegung geben, die doch sinnvoll wäre und zumindest eine effektivere und an den Gegebenheiten ausgerichtete Arbeit ergeben könnte?
Fazit: Es bleibt leider vieles im Nebel der Peenemündung verborgen, wo viele es auch am liebsten lassen wollen. Dabei gibt es noch so viel zu tun ein wahres und ehrenvolles Gedenken an alle, die hier gearbeitet und geforscht haben, dauerhaft zu gestalten.

07.10.2012

Thomas Kliebenschede schrieb:

Anfang 2010 habe ich auf meiner Webseite auf die Webseite des Technikmuseum Peenemünde aufmerksam gemacht : http://www.v2werk-oberraderach.de/P7.htm
und dabei auch deutlich gemacht das aus meiner sicht der Prüfstand 7 b.z.w. Peenemünde durchaus den Stellenwert eines Weltkulturerbes erfüllt.
Jetzt, Mitte 2012 bestätigt die TU Cottbus mit dem Ergebnis einer Studie genau diese Auffassung.
Es währe anmaßend davon aus zu gehen das meine Meinung einen „echten“ Einfluss auf eine derartiges Ergebnis gehabt hat, dennoch bleibt die Tatsache dass sich z.B. das Kultusministerium in Schwerin in dieser Zeit sich auch an Einzelpersonen wie mich mit der einen oder anderen Frage gewand hat . So gesehen lohnt es sich beharrlich an einer Sache zu bleiben und Interesse zu zeigen und zu wecken !

http://www.welt.de/kultur/history/article107287490/Welterbe-Streit-um-Hitlers-Raketen-Testgelaen[..] Kliebenschedel

19.08.2012

Gisela Rainey schrieb:

Als ehemalige Mitarbeiterin von Dr. Wernher von Braun im George C. Marshall Space Flight Center, Huntsville, AL, sah ich sehr viele Fotographien vom damaligen Peenemünde in Dr. von Brauns privaten Alben. Meine Hauptaufgabe waren Übersetzungen - denn wurde ein Artikel im Ausland in einer Fremdsprache veröffentlicht, mußte es vorher in Englisch übersetzt werden, wegen Sicherheitsmaßnahmen. Ebenfalls, wenn Dr. von Braun von Persönlichkeiten in einer anderen Sprache angeschrieben wurde, z.B. wie ein sehr herzlicher handgeschriebener Brief von Albert Schweitzer; dieser Brief hängt im Huntsviller Space Museum. In den 60er Jahren war Wernher von Braun eine große Persönlichkeit in Amerika und natürlich der Chef vom GCMSFC. Dr. von Braun und auch einige der anderen Division Direktoren, wie Dr. Stuhlinger, Dr. Rees, Dr. Debus usw., besuchten öfters ihr ehemaliges Heimatland und das wurde auch meistens mit einer Ansprache an einer Universität, usw. verbunden; auch diese Ansprachen mußten ins Englische übersetzt werden.

Zu schade, daß Dr. Von Braun und auch die anderen es nicht mehr erleben durften, Peenemünde nochmals zu sehen. Ich verweile momentan noch 4 Wochen in Deutschland und hatte vor, mir Peenemünde anzusehen. Also, werde ich mir auch Ihr Museum besuchen.

07.08.2012

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